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  • Collin Coel

Schlafen wie ein Murmeltier dank Ashwagandha

Aktualisiert: 12. Nov. 2023

Aus einer Umfrage unter 1000 Deutschen 2021 erhellt, dass die Schlafqualität der Bundesbürger durchwachsen ist. Während sich 10 Prozent der Befragten einer ungetrübten Nachtruhe erfreuen, laborieren 25 Prozent an veritablen Schlafstörungen. Den Geplagten könnte eine in europäischen Breiten noch wenig geläufige Wunderpflanze gefallen. Ashwagandha lindert den Stress und räumt mit Schlafbeschwerden auf.


Gesunder Schlaf einer attraktiven jungen Frau

Quelle: diana.grytsku auf Freepik | Designed by Freepik


Scharf auf den Geruch des Pferdes


Wer je den Duft von Ashwagandha eingeatmet hat, versteht nur zu gut, warum Sanskrit, die Sprache der Yogis, vom »Geruch des Pferdes« spricht. Weit gefehlt aber, zu glauben, dass das Nachtschattengewächs erst seit gestern Triumphe feiert. Vielmehr blickt Ashwagandha, auch Withania somnifera genannt, als Lieblingsgewächs der altindischen Heilkunst Ayurveda auf eine lange Tradition zurück. Nicht von ungefähr ist vom indischen Ginseng die Rede. Irreführend ist lediglich die Bezeichnung »Schlafbeere«. Fakt ist nämlich, dass die Beeren der Pflanze giftig sind, während die Heilkraft in den Wurzeln und Blättern steckt. Ebendie warten mit Withanoliden, Alkaloiden, Flavonoiden und Tanninen auf.


Ashwagandha Flasche vor dem Hintergrund eines Erntefelds

Quelle: Ashwagandha Farm auf Twitter


Wider den Schlafkiller Nummer eins


Die Coronakrise hat nur zu deutlich gezeigt, was es heißt, stressbedingt unter Schlaflosigkeit zu leiden. So gaben 18 Prozent der im März 2020 befragten Österreicher an, weniger zu schlafen, während 32 Prozent die schlechte Schlafqualität bemängelten. Dies namentlich deshalb, weil sich 39 Prozent von ihnen ungemein gestresst fühlten.


In der Tat gilt Stress ganz allgemein als Einschlafkiller* schlechthin. Wer sich tagsüber zu wenig Ruhepausen freischaufelt, sammelt zwangsläufig eine schlechte Energiebilanz an. Zu fortgeschrittener Stunde, da die Zeichen sodann auf Entspannung und Erholung stehen sollten, kreisen Berufs- und Privatprobleme nach wie vor die Gedanken. Kurzum: Der Stresspatient bringt sich nolens volens um die unerlässliche Bettruhe.


Gestresste Blondine in gelbem Pulli am Schreibtisch

Quelle: freepik auf Freepik | Designed by Freepik


Anstatt sich nun regelmäßig auf verschreibungspflichtige Medikamente zu stürzen, empfiehlt sich der Griff zur Schlafbeere. Immerhin rückt Ashwagandha auf sanfte und natürliche Weise den Einschlafproblemen zu Leibe.


Ein Hoch den Wurzeln und Blättern


Menschen, die mit Ashwagandha Erfahrungen machen, neigen aus gutem Grund dazu, die Heilpflanze eine Allzweckwaffe zu heißen. Schließlich bietet der indische Ginseng neben der Schlaflosigkeit unter anderem auch den Stimmungstiefs und Angstzuständen* die Stirn. Speziell den Herren der Schöpfung dürfte nichtsdestotrotz mehr behagen, dass Ashwagandha für einen Testosteronschub sorgt. Dabei kommt die holde Weiblichkeit in Sachen Hormonhaushalt allerdings mitnichten zu kurz. So bleibt Ashwagandha die Wirkung auf Frauen nicht schuldig, wenn die Heilpflanze für eine bessere Balance der Sexualhormone FSH (follikelstimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) bürgt.


Auch als Fruchtbarkeitsbooster und Aphrodisiakum wird der indische Ginseng gehandelt und darf scheint’s in der Muckibude beim Muskelaufbau nicht fehlen. Jedenfalls vermag die Wunderpflanze unstreitig zu punkten durch die:

  • Schlafförderung

  • Beruhigung

  • Blutzuckersenkung

  • Angstreduktion

  • Entzündungshemmung

  • Konzentrationssteigerung

  • Hormonsteuerung

Für gewöhnlich hat Ashwagandha mit Nebenwirkungen nichts am Hut. Allenfalls bei einer Überdosis ist mit Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall zu rechnen. Und: Zu viel des Guten verkehrt die erwünschte Wirkung des Tiefschlafs ins schiere Gegenteil der Schlaflosigkeit.


Zwei Fliegen mit einer Klappe


Als sogenanntes Adaptogen ist Ashwagandha nachweislich geübt darin, mit Stresssituationen trefflich klarzukommen. Dies wäre an sich nicht weiter der Erwähnung wert, wenn die Schlafbeere dem Stress nicht gleich auf zweierlei Weise den Garaus machen würde. So senkt Ashwagandha einesteils den Cortisolspiegel, erhöht aber gleichzeitig den DHEA-Spiegel.


Von Schlaflosigkeit geplagte junge Frau im Bett

Quelle: tonodiaz auf Freepik | Designed by Freepik


Als Gegenspieler des Stresshormons Cortisol hat das Anti-Stresshormon Dehydroepiandrosteron (DHEA) für gewöhnlich nichts zu melden, wenn der Stress den Alltag diktiert*. Heißt im Klartext: Bei chronischer Stressbelastung steigt regelmäßig der Cortisolspiegel, während der DHEA-Spiegel fällt. Fazit: Durchwachte Nächte sind Programm.


Verschiebt sich die unerfreuliche Machtverteilung der beiden Hormone dank Ashwagandha zugunsten des Anti-Stresshormons Dehydroepiandrosteron, gehören Schlaf- und Konzentrationsstörungen, aber auch Depressionen und Reizdarmsymptome der Vergangenheit an. Oder wenn schon nicht das, so steht wenigstens die positive Wirkung der Schlafbeere auf die chronische Schlaflosigkeit seit einer placebokontrollierten Doppelblindstudie außer Frage. Die 2019 über einen Zeitraum von 8 Wochen begleiteten Probanden haben Ashwagandha nur das beste Zeugnis ausgestellt.


Wohldosiert ins Reich der Träume


Über die ideale Tagesdosis herrscht Uneinigkeit. Die einschlägigen, produktabhängigen Empfehlungen reichen von 300 bis 1500 mg am Tag. Jedenfalls ist es ratsam, sich die Schlafbeere zweimal täglich einzuverleiben. Morgens gilt die Einnahme der Stressbewältigung, abends hingegen bürgt der Schuss Ashwagandha für einen gesunden Schlaf. Und während mit einem Ende der Schlaflosigkeit* mitunter schon bei der ersten Einnahme zu rechnen ist, ziehen Tage oder Wochen, ja möglicherweise gar Monate ins Land, ehe der Stress unter Kontrolle ist.


Ashwagandha in Flasche

Quelle: Ashwagandha Farm auf Twitter


Erhältlich ist Ashwagandha in Form von Pulver, Kapseln oder Tabletten. Selbst als Gummibärchen macht die Schlafbeere von sich reden. Während das Pulver aber ohne Lösung im Wasser faktisch nicht zu genießen ist, ist der bittere Geschmack der Schlafbeere bei Kapseln nahezu kein Thema. Hinzu kommt, dass die Kapseln meist eine bessere Wirkung versprechen, zumal in ihnen der gehaltvollere Extrakt des Nachtschattengewächses verarbeitet ist. Generell gilt aber gleich allen anderen Produktvarianten auch für Kapseln, dass der Konsum als Teil einer Mahlzeit Wirkungsverzögerungen mit sich bringt. Ergo ist es ratsam, die Schlafbeere stets eine Stunde vor der Mahlzeit einzunehmen. Damit vermag die Wunderpflanze augenblicklich ihre volle Wirkung zu entfalten und sorgt für zufriedene Gesichter der Anwender.


* Unbezahlter Weblink (Eigenwerbung)

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